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Das Antidiskriminierungsbüro (ADB) ist eine zentrale Anlaufstelle im Freistaat Sachsen für alle Fragen zu Diskriminierung aufgrund rassistischer Zuschreibungen, ethnischer Herkunft, Religion und Weltanschauung, des Geschlechts, sexueller Orientierung, Lebensalter oder Behinderung sowie Mehrfachdiskriminierung.
Aktuelles
Podiumsdiskussion: Interkulturelle Öffnung der Verwaltung - wo stehen wir?
01.Dezember 2008 (Montag) :: 17.30 Uhr :: Villa Tillmanns (Wächterstraße 30)
In der Veranstaltung sollen die Idee und best-practice-Konzepte der Interkulturellen Öffnung vorgestellt, sowie der aktuelle Stand in Leipzig und mögliche Entwicklungen und Handlungsbedarfe diskutiert werden. Zu diesem Dialog eingeladen sind VertreterInnen der Stadt, Aktive in MigrantInnenselbstorganisationen und NGOs sowie alle interessierten BürgerInnen.
Die interkulturelle Öffnung ist eine Herausforderungen für alle kommunalen Einrichtungen Leipzigs. Sie ergibt sich aus der kulturellen Vielfalt der Bevölkerung der Stadt und wird tagtäglich an sehr unterschiedlichen Stellen sichtbar: Etwa wenn ein Sachbearbeiter mit Kund/innenkontakt wichtige Informationen wegen einer Sprachbarriere nicht ausreichend vermitteln kann oder wenn eine Stadtplanerin überlegt, welche Ansprüche die AnwohnerInnen an eine zu gestaltende Parkanlage haben aber auch wenn eine Mitarbeiterin der Personalabteilung erfolglos versucht, Jugendliche mit Migrationshintergrund für eine Ausbildung bei der Stadt zu werben. Diese drei Beispiele verdeutlichen bereits, dass die je spezifischen fachlichen Kompetenzen erweitert und Strukturen reflektiert werden müssen, wenn eine hohe Qualität der Dienstleistungen für alle Leipziger/innen gesichert werden soll.
ReferentInnen:Herr Stojan Gugutschkow, Ausländerbeauftragter der Stadt LeipzigFrau Vera Ioannidou, Arbeitsgemeinschaft für die Gründung eines MigrantInnenbeirates in Leipzig
Frau Uschi Sorg, Stelle für interkulturelle Arbeit, Sozialreferat der Landeshauptstadt München
Moderation: Frau Anke Kästner, Integrationsprojekt Dialog, SPD-Stadträtin
50/50 für das Europäische Parlament
Unterstützen Sie die European Womens Lobby - Kampagne 50/50

50 Prozent Frauen sollen im nächsten EU-Parlament vertreten sein. Die European Womens Lobby (EWL) hat daher am 16. September die Kampagne 50/50 zur Wahl des Europäischen Parlaments im Juni 2009 gestartet. Mit der Kampagne will die Europäische Frauenlobby erreichen, dass in den höchsten EU-Gremien Frauen und Männer künftig zu gleichen Anteilen vertreten sind. 2009 wird auch die Europäische Kommission neu besetzt. Die Kampagne läuft daher über die Europawahlen hinaus bis zur Ernennung der Europäischen Kommission und anderer Top-Positionen auf EU-Ebene und umfasst Aktivitäten in ganz Europa. weitere Informationen und die Unterschriftenkampagne