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Bericht von der Jubelkundgebung anlässlich
der Abschaffung des Chipkartensystems in Spandau Berlin |
Fast 4 Jahre nach Oury Jallohs bestialischem Tod in Zelle Nr. 5 in Dessau und 8 Jahre nach dem Mord an Alberto Adriano in Dessau rufen wir alle auf, mit uns am 2. und 5. Dezember in Dessau vor dem Gericht an einer Kundgebung teilzunehmen und am 8. Dezember für eine große Demonstration zu mobilisieren! Große Demonstration am 8.12.2008 vor dem Amtsgericht in Dessau *BREAK THE SILENCE* * * *WAHRHEIT! GERECHTIGKEIT! ENTSCHÄDIGUNG!*
Antirassistische Kampagne zum 15. Jahrestag der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl Wir rufen alle migrantischen, flüchtlingspolitischen,
antirassistischen Gruppen und Einzelpersonen auf, sich im Laufe des nächsten
Jahres an Widerstandsaktionen zu beteiligen und/oder diese selbst zu initiieren.
Als Initiative gegen das Chipkartensystem planen wir unterschiedliche
Aktionen zu verschiedenen Themengebieten vom Herbst 2007 bis zum Sommer
2008. Den inhaltlichen Gesamtrahmen wollen wir durch eine ausführliche
Broschüre und thematische Informationsveranstaltungen begleiten.
Vorläufiger Höhepunkt der Kampagne soll eine bundesweite Demonstration
gegen den institutionellen und alltäglichen Rassismus im Juli 2008
in Berlin sein. Wir wollen diese Kampagne zwar starten, aber nicht alleine
bleiben, sondern Bündnisse eingehen mit Gruppen, die zu den Themen
arbeiten und/oder von ihnen betroffen sind und die Vernetzung Website für die Demo am 5.7.2008 download Aufruf (pdf) Das Komitee für Grundrechte und Demokratie unterstützt die Demonstration »Für ein globales Recht auf Migration« mit einem eigenen Aufruf. Unterschreibt die Petition gegen das Asylbewerberleistungsgesetz |
LAGER MOTARDSTRASSE SCHLIESSEN! (hier geht es zur Sonderseite über das Lager Motardstraße) Download Newsletter Downloads Broschüre Kontakt zum Bündnis gegen Lager Berlin/Brandenburg, Bestellungen Broschüre etc.: |
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Ladenliste (aktualisiert November 2006) Dieses Plakat haben wir in Spandau entdeckt:
Es findet unsere volle Zustimmung.
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Hallo und willkommen auf den Seiten der Chipini, Bundesweit sieht das Asylbewerberleistungsgesetz besondere Schikanen für Menschen vor, die nach Deutschland geflohen sind. Sie dürfen z. B. die ihnen zugewiesenen Landkreise nicht verlassen und müssen meist in Heimen leben, die in Brandenburg üblicherweise völlig abgelegen sind. Sie erhalten nur überlebensnotwendige gesundheitliche Hilfen und unterliegen einem faktischen Arbeitsverbot. Ihren Lebensunterhalt (80% der regulären Sozialhilfe) bekommen sie vielerorts in Form von sogenannten “Sachleistungen” ausgezahlt. D. h., dass sie bis auf ein “Taschengeld” von maximal 40 €/Monat Gutscheine oder Chipkarten bekommen, mit denen nur in wenigen, festgelegten und nicht gerade billigen Läden eingekauft werden kann. Alkohol und Zigaretten gibt es dafür gar nicht. Busfahrkarten, Briefmarken oder gar die so dringend benötigten AnwältInnen sind so auch nicht zu bezahlen. Statt dessen sind rassistische Diskriminierungen beim Einkaufen an der Tagesordnung. Die Initiative gegen das Chipkartensystem hat es sich zur Aufgabe gemacht, gegen diese rassistischen Sondergesetze und ihre Umsetzung in Berlin vorzugehen. Mit einigem Erfolg: In Berlin erhalten Flüchtlinge inzwischen in den meisten Bezirken und von der landesweiten Verwaltung Bargeld. Nur der Bezirk Spandau hält noch an den rassistischen Chipkarten fest. Deshalb organisieren wir neben verschiedensten (Öffentlichkeits-)Aktionen weiterhin Patenschaften und antirassistische Einkäufe. Dabei bezahlen die Flüchtlinge mit ihren Chipkarten euren Einkauf und ihr gebt ihnen anschließend den entsprechenden Betrag in bar. Dadurch wird das System unterlaufen, die gewollte Isolation der Flüchtlinge durchbrochen und Öffentlichkeit hergestellt. Initiative gegen das Chipkartensystem
Tel.: 030-419 35 839 (Anrufbeantworter) |
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