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Tot – aber nicht vergessen! |
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Geschrieben von Anti-Diskriminierungsbüro Berlin e.V.
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Sonntag, 29. Juli 2007 |
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Am 30. August, dem bundesweiten Aktionstag gegen Abschiebehaft, rufen antirassistische Organisationen zur einer Demonstration unter dem Motto "Tot - aber nicth vergessen! Gegen das Verschwinden im deutschen Abschiebesystem" auf. Sie wollen damit an vier Menschen erinnern, die am 30. August 1983, 94, 99 bzw. 2000 durch das deutsche Abschiebesystem gestorben sind und der Forderung einer Beendigung der Abschiebehaft Nachdruck verleihen. Wir dokumentieren hier den Aufruf: |
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 29. Juli 2007 )
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Geschrieben von Anti-Diskriminierungsbüro Berlin e.V.
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Sonntag, 1. Juli 2007 |
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Falls Sie unsere Webseite regelmäßig besuchen, werden Sie bereits bemerkt haben, dass sich einiges geändert hat. Wir haben der Webseite nicht nur einen neuen Anstrich verpasst und die Menüstruktur optimiert, sondern auch die technischen Grundlagen überarbeitet. Wir können Ihnen die Webseite jetzt nicht nur in weiteren Sprachen anbieten, sondern auch deutlich vereinfacht neue Beiträge einstellen. Wir werden Sie in Zukunft schneller und ausführlicher über neue Entwicklungen im Verein, einzelne Diskriminierungsfälle und Stellungsnahmen zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen informieren können. Wir wollen keine Politik für die Betroffenen von rassistischer Ausgrenzung machen, sondern gemeinsam mit Ihnen für eine bessere Welt kämpfen. Daher wollen wir die Webseite in möglichst vielen Sprachen zur Verfügung zu stellen. Bisher war unsere Webseite in deutscher und englischer Sprache verfügbar. Nun können wir sie Ihnen auch in französisch anbieten. Unser Ziel ist es die Webseite vollständig (mit Ausnahme der News und der Pressemitteilungen) in deutsch, englisch und französisch anbieten zu können. Außerdem sollen Teile in russisch, türkisch und arabisch verfügbar sein. |
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 3. Juli 2007 )
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Ausstellung: Vom Polizeigriff zum Übergriff |
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Geschrieben von Anti-Diskriminierungsbüro Berlin e.V.
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Freitag, 22. Juni 2007 |
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Beleidigungen, Schikanen, Tritte und Schläge durch Polizisten sind für viele Menschen in Deutschland traurige Realität. Neben Linken, Prostituierten und Obdachlosen werden vor allem Migrant_innen vermehrt Opfer von Polizeigewalt. Sie berichten von systematischen Übergriffen, die mit einer „verdachtsunabhängigen” Kontrolle beginnen, mit rassistischen Beleidigung ihren Lauf nehmen und in Tritten und Schlägen enden. Für die Betroffenen bedeutet der Übergriff häufig das Gefühl völliger Ohnmacht gegenüber Polizei und Staat. Dies wird durch die geringe Chance einer strafrechtlichen Ahndung des Übergriffs noch verstärkt. Auf Grund einer ungerechtfertigten Gegenanzeige und einer systematischen Nicht-Verfolgung und Nicht-Sanktionierung von Übergriffen hat meistens nicht der Täter, sondern das Opfer mit einer Verurteilung zu rechnen. |
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 27. Juni 2007 )
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Diskriminierungen und Übergriffe durch PolizistInnen |
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Geschrieben von Anti-Diskriminierungsbüro Berlin e.V.
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Freitag, 22. Juni 2007 |
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Beleidigungen, Tritte, Schläge, unrechtmäßge Freiheitsberaubungen und schikanöse Kontrollen sind Erfahrungen, die viele Menschen in Deutschland im Kontakt mit der Polizei machen müssen. Vor allem Angehörige gesellschaftlicher Minderheiten - wie zum Beispiel Prostituierte, Obdachlose, Linke und vor allem Flüchtlinge und MigrantInnen - sind von Diskriminierungen und Übergriffen durch deutsche PolizistInnen betroffen. Spätestens seit dem "Hamburger Polizeiskandal" 1994 und den Dokumentationen von amnesty international und Aktion Courage kann die Problematik von der öffentlichkeit nicht mehr geleugnet werden. Nichts desto trotz werden Polizeiübergriffe - in den wenigen Fällen, in denen sie öffentlich thematisiert werden - von Polizei und Politik geleugnet oder verfälscht: Betroffenen und ZeugInnen wird unterstellt sie würden lügen, um die Polizei "in den Dreck zu ziehen"; die Schuld für den Übergriff wird bei den Opfern gesucht, die durch ihr Verhalten die übermäßige Gewalt nötig gemacht oder zu mindestens provoziert hätten. Wenn sich der Übergriff nicht leugnen oder umdeuten lässt, verfahren die Innenminister nach zwei Schemata: Entweder der Übergriff wird als Einzeltat und die TäterInnen als "schwarze Schafe" verharmlost und strukturelle Ursachen werden ausgeblendet oder die TäterInnen werden schlicht zu Opfern ihrer Arbeitsbedingungen umdefiniert - der Übergriff sei angesichts des Stresses und der Anfeindungen von PolizistInnen in "Problemkiezen" "verständlich". |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 20. März 2008 )
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Antidiskriminierungs- bzw. Allgemeines Gleichstellungsgesetz |
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Geschrieben von Anti-Diskriminierungsbüro Berlin e.V.
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Freitag, 22. Juni 2007 |
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Seit Mitte August 2006 gilt auch in Deutschland ein Antidiskriminierungsgesetz (ADG). Mit jahrelanger Verspätung und nur auf Grund drohender Vertragsstrafen setzte der Gesetzgeber damit die entsprechenden Antidiskriminierungsrichtlinien der Europäischen Kommission zumindest teilweise in nationales Recht um. |
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 3. Juli 2007 )
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